BÜRGERINFOS
DER RICHTIGE NOTRUF
112 = Notrufnummer der Feuerwehr und des Rettungsdienstes
Wenn Sie einmal in die Situation kommen sollten in dem Sie den Notruf benötigen, seien Sie nicht nervös. Wenn Sie auf der europaweiten Notrufnummer 112 anrufen landen Sie in der Integrierten Leitstelle (ILS). Dort sitzen immer sehr gut ausgebildete Mitarbeiter aus den Bereichen der Feuerwehr und des Rettungsdienstes.
Bei jedem Anruf geht der Mitarbeiter der Leitstelle nach dem bekannten „5-W-Schema“ vor:
- Wo ist das Ereignis?
Geben Sie immer den genauen Ort, Straße Hausnummer, Flusskilometer, Autobahnkilometer, etc. an. Geben Sie immer auffällige Anhaltspunkte an und stellen einen Einweiser bereit. Schalten Sie bei Dunkelheit am besten immer die komplette Außenbeleuchtung des Hauses, etc. an - Wer ruft an?
Nennen Sie Ihren Namen, Telefonnummer und Standort für Rückfragen - Was ist geschehen?
Beschreiben Sie in kurzen Worten welches Schadenereignis geschehen ist (z.B. Verkehrsunfall mit verletzten Personen, Wohnhausbrand mit vermissten Personen, etc.) - Wieviele Verletzte?
Genaue Anzahl verletzter Personen (Kleinkinder, Jugendliche, Erwachsene) - Warten auf Rückfragen?
Bitte legen Sie nicht sofort auf, der Disponent kann weitere Fragen haben um den Schadenort und deren Auswirkungen besser zu verstehen. Ausschließlich der Disponent beendet den Anruf wen alle Fragen beantwortet sind.
Info:
Den Notruf 112 können Sie von jedem Handy, egal welches Netz, ohne Vorwahl und ohne kosten wählen. Wichtig ist nur eine SIM-Karten im Handy zu haben (dies muss nicht einmal gültig sein)
ALARMIERUNG
Neue Regelungen bei der Alarmierung der Feuerwehren – regelmäßige Probealarme der Sirenen
Um die Funktionsfähigkeit und Zuverlässigkeit der Sirenenanlagen im Gemeindegebiet sicherzustellen, werden regelmäßig Probealarme durchgeführt. Alle Sirenen ertönen dafür ab sofort
- jeden 1. Samstag und
- jeden 4. Samstag im Monat
- jeweils um 12:00 Uhr.
Diese regelmäßigen Tests dienen der Technikprüfung sowie der Gewöhnung an das Sirenensignal, damit im Ernstfall sofort klar ist, dass es sich um eine tatsächliche Alarmierung handelt. Da im Moment die Auslösung der Sirenen noch auf zwei Wegen (analog und digital) erfolgt, sind zwei Probealarme pro Monat nötig. Mittelfristig wird es nur noch einen Probealarm geben. Dieser wird jeweils am 1. Samstag jeden Monats sein.
Änderung bei der Alarmierung
Bei den allermeisten Einsätzen – beispielsweise bei kleineren Unfällen, Ölspuren oder technischen Hilfeleistungen – erfolgt die Alarmierung künftig nicht mehr über die Sirene, sondern über den sogenannten „stillen Alarm“ (Meldeempfänger und digitale Endgeräte).
Die Sirene wird daher in Zukunft nur noch bei größeren Schadenslagen oder besonderen Einsatzsituationen genutzt. Das bedeutet: Wenn die Sirene heult, ist es ernst. Ausnahme: die regelmäßigen Probealarme am 1. und 4. Samstag um 12 Uhr.
Unterschiedliche Sirenensignale im Katastrophenfall
Neben dem Einsatzalarm der Feuerwehr gibt es auch weitere Sirenensignale, die im Katastrophenschutz von Bedeutung sind:
- Heulton von 1 Minute, auf- und abschwellend = Warnung der Bevölkerung (z. B. bei Naturkatastrophen, großflächigen Gefahrenlagen). → In diesem Fall: Ruhe bewahren, Radio oder Warn-Apps einschalten, Lautsprecherdurchsagen beachten.
- Dauerton von 1 Minute = Entwarnung.
Diese beiden Signale dienen ausschließlich dem Schutz der Bevölkerung und werden nur in außergewöhnlichen Situationen verwendet.
Zusammengefasst:
- Probealarm: jeden 1. und 4. Samstag um 12 Uhr
- Sirenenalarm im Einsatz: nur noch bei größeren Ereignissen
- Katastrophen-Warnung: spezieller Heulton → Informationen über Radio und Warn-Apps abrufen
Wir bitten alle Bürgerinnen und Bürger um Aufmerksamkeit für diese wichtigen Hinweise. Nur wenn jeder die Sirenensignale kennt und richtig einordnet, kann im Ernstfall schnell und richtig gehandelt werden.
RAUCHMELDER
Seit dem 01. Januar 2013 sind Rauchwarnmelder in Neubauten Pflicht. Vorhandene Wohnungen müssen seit 31.Dezember 2017 nachgerüstet sein.
Jedes Jahr sterben in Deutschland ca. 600 Menschen in Folge von Zimmerbränden an Rauchgasvergiftung. Brandrauch enthält eine Vielzahl hoch giftiger Substanzen und führt beim Einatmen innerhalb weniger Minuten zu Bewusstlosigkeit und später zum Tod durch Ersticken.
Was kostet ein Rauchmelder: Die Preisspanne bei Raumeldern ist sehr groß, man bekommt sie bereits für wenige Euro, genauso gibt es sie jedoch für weitaus mehr Geld.
Wichtig an allen Produkten sind jedoch die Qualitätskennzeichen bei allen Produkten: Qualitätslabel „Q“
Mit dem Label „Q für Rauchmelder“ werden nur solche Geräte versehen, die erwiesenermaßen besonders hohen Standards gerecht werden. Es handelt sich dabei also um hochklassige Produkte, die über den Standard hinausgehen und ein besonders hohes Maß an Sicherheit und Zuverlässigkeit bieten. Um dieses Label tragen zu dürfen, müssen die Geräte verschärfte Tests bestehen, die insbesondere die Langlebigkeit des Geräts bei fortbestehender Funktionalität prüfen
CE Kennzeichnung und DIN 14604
Seit 2008 muss das CE Kennzeichen auf jedem Rauchwarnmelder vorliegen, der nach EN 14604 geprüft wurde. Dabei ist allerdings zu beachten, dass es sich beim CE Zeichen nicht um das Resultat einer unabhängigen Prüfung bzw. ein Qualitätskennzeichen handelt, wie viele Verbraucher immer wieder annehmen. Durch das CE-Zeichen wird lediglich die Einhaltung der grundlegenden Anforderungen an Rauchwarnmelder gem. DIN EN 14604 durch den Hersteller bestätigt.
Montage eines Rauchmelders:
- Montage an der Zimmerdecke mittig
- Immer Waagerecht montieren
- Regelmäßig die Funktionsfähigkeit der Geräte mittels eingebauter Test-Schaltung überprüfen
- Weitere Infos können Sie auch auf der Internetseite https://www.rauchmelder-lebensretter.de/ finden.
EISRETTUNG
Jedes Jahr kommt die Zeit in der Bäche, Flüsse, Weiher und Seen mit wundervollem Eis alle Menschen (ob jung oder alt) auf die Eisfläche zieht. Die Gefahr die sich teilweise dahinter verbirgt wird jedoch oftmals unterschätzt. Jedes Jahr werden Feuerwehren in ganz Deutschland vielfach in den Wintermonaten alarmiert aufgrund eingebrochener Personen. Wichtig ist die Hilfe in den ersten Minuten, denn bereits nach drei bis vier Minuten erschlaffen die Muskeln und die Person gerät in Gefahr unterzugehen.
Daher ein paar Tipps von der Feuerwehr:
- Gehen Sie nie alleine auf zugefrorene Gewässer
- Gehen Sie nie auf Gewässer die Sie nicht kennen
- Eisflächen prüfen (mind. 10 cm)
- Eisflächen an dunklen Stellen und an fließenden Gewässer sind meistens dünner und instabiler
- Tauwetter kann Eisflächen relativ schnell instabil werden lassen
- Bei Schneebedeckter Eisfläche und Rissen, sowie bei Knistern niemals die Eisfläche betreten
- Verbotsschilder und Warnungen von Behörden oder Eigentümern unbedingt beachten
Wenn eine Person eingebrochen ist
- sofort die Feuerwehr über 112 alarmieren und so genau wie möglich den Standort beschreiben, wenn möglich an der Straße einen Einweiser aufstellen
- Niemals selber in Gefahr bringen und ungesichert die Eisfläche betreten
- Versuchen Sie die eingebrochene Person zu beruhigen, ihr Mut zuzusprechen und niemals alleine lassen
- Organisieren Sie geeignete Rettungsmittel, z.B. Leiter, Rettungsbohle, lange Stabile Latten oder Äste, Rettungsring.
- Versuchen Sie mit den anwesenden Personen eine Rettungskette zu bilden (wichtig hierbei ist immer die Eigensicherung mit z.B. einer Leine)
- Vermeiden Sie unter allen Umständen stehend die Eisfläche zu betreten und versuchen Sie das Körpergewicht auf eine möglichst große Fläche zu verteilen (am besten eine Leiter zur Hilfe nehmen)
- Gerettete Person von nassen Klamotten befreien, mit einer Decke zudecken und warme Getränke geben
Wie kann ich mir selbst helfen?
- Sollten Sie selber eingebrochen sein, versuchen Sie sich so gut wie möglich festzuhalten und mit Schwung auf die Eisfläche zu kommen
- So wenig wie möglich bewegen um den Körper nicht unnötig zu belasten
- So laut wie möglich um Hilfe schreien und bis zur Rettung Ruhe bewahren
VORSICHT BEIM GRILLEN
Jedes Jahr passieren eine Vielzahl an Unfällen im Zusammenhang mit dem Grillen und dem falschen Umgang.
Damit Ihr nächster Grillabend Unfallfrei verläuft wollen wir Ihnen ein paar Tipps mit auf dem Weg geben:
- Den Grill kippsicher aufstellen und genügend Abstand zu Personen und brandgefährdeten Objekten, wie Sonnen schirme und Hecken, etc.
- Nur handelsübliche Grillkohle oder Grillanzünder verwenden, niemals Spiritus, Benzin, etc.
- Halten Sie Kinder unbedingt vom Grillfeuer fern
- Grill nie unbeaufsichtigt lassen
- Bei starkem Wind unverzüglich die Glut ablöschen
- Brennendes Fett nie mit Wasser löschen
- Feuerlöscher, Löschdecke oder Sand immer bereithalten
Sollte dennoch einmal etwas passieren, zögern Sie nicht und rufen unverzüglich den Notruf der Feuerwehr 112 an!!!
Wir wünschen Ihnen eine guten Appetit!!!
ANMELDEN VON GEPLANTEN FEUERN
➡️ Anmeldung: www.daxenfeuer.de
Informationsflyer der Integrierten Leitstelle Rosenheim zum Anmelden von Daxenfeuern, Brauchtumsfeuern und Zweckfeuern als .pdf zum Download.

SPENDEN
Gemeinsam Sicherheit ermöglichen.
Unsere Arbeit basiert auf ehrenamtlichem Engagement – moderne Ausrüstung, Ausbildung und Nachwuchsarbeit erfordern jedoch zusätzliche Mittel. Mit Ihrer Unterstützung helfen Sie dabei, die Einsatzbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehr Höhenrain langfristig zu sichern und die Sicherheit unserer Gemeinde weiter zu stärken.
Gerne können Sie hier den Spendenauftrag als PDF herunteladen. Vielen Dank!
